Entstehung Olympische Spiele

Bereits im Jahre 776 v. Chr. wurden die ersten Olympischen Spiele, der Antike im griechischen Dorf Olympia, ausgetragen. Die Spiele damals waren jedoch nicht als Sportveranstaltung angesehen, sondern als religiöses Fest zu Ehren des griechischen Gottesvaters Zeus. Die Spiele dauerten nur 5 Tage, wobei am ersten Tag lediglich Zeremonien stattfanden.

Die letzten Spiele der Antike fanden im Jahr 393 statt, bevor der römische Kaiser Theodosius I. ein Jahr später alle Zeremonien, zur Ehrung der griechischen Götter, verbieten ließ. Die Römer hatten zuvor im Jahr 148 v. Chr. Griechenland erobert und es auch nicht griechischen Athleten per Gesetz ermöglicht, an den Spielen teilzunehmen. Im Jahr 426 v. Chr. zerstörte dann ein Brand den Zeus Tempel.

In England fanden im 17. Jahrhundert erstmals wieder Sportveranstaltungen statt, die den Olympischen Spielen ähnlich waren. Die ersten Vorläufer der Olympischen Spiele waren die Olympien, die in den Jahren 1859 - 1889 in Griechenland veranstaltet wurden. In der Zeit vom 16 - 23 Juni 1894 präsentierte der französische Baron Pierre de Coubertinin in Paris den Vorschlag, die Olympischen Spiele als internationale Sportveranstaltung wieder einzuführen. Der Hintergrund war, er wollte, dass sich die Jungen auf diese Art, und nicht auf dem Schlachtfeld, messen.

Im Jahr 1896 fanden zum ersten Mal die Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen statt. Für die Organisation wurde dann das Internationale Olympische Komitee (IOC) gegründet.

Heute sind die Olympischen Spiele ein riesiges weltweites Ereignis!